Der Augsburger Stadtmarkt- Eine kulinarische Weltreise

Augsburg ist so bunt! Die schönste Seite dieser Vielfalt zeigt sich auf dem Augsburger Stadtmarkt. Begleiten Sie mich auf meiner kulinarischen Weltreise...

 

Ein Meer von Farben begrüßt mich. Meine Augen wandern über die vielen bunten Tomaten zu den saftig-gelben Melonen. Neben der Vielfalt an Obst und Gemüse, von denen ich vieles (noch!) nicht kenne, fällt mir noch etwas auf: Fischhändler, Metzger und Obst- sowie Gemüsehändler befinden sich alle an einem Ort!

Das gibt es nicht in Kuba!Es gibt einen Obst-und Gemüsemarkt, einen Fleischmarkt und manchmal auch Fisch... leider nicht so oft. Unglaublich ist das hier - ich mache eine kulinarische Reise durch das Mittelmeer: Meine Tour  führt mich in die Türkei, wo es saftige Oliven zu kosten gibt, wie lecker! Hmm.. dann reise ich doch gleich weiter nach Italien... ich liebe Spahetti, Parmesan und Olivenöl... ich liebe den Süden... Österreich, Schweiz, Griechenland, Spanien..Thailand... naja eher Osten...ich komme wieder, ganz sicher!

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Halloween a lo cubano-alemán - Schaurig-schöne Gruselnacht

 

 

 

 

 

 

Zeit zum Gruseln, dachten wir uns - und sind gleich zu einer schaurig-schönen Halloween-Party gegangen. Halloween, das kenne ich nur aus Filmen und Büchern. Bei uns in Kuba gruseln wir uns nicht so gerne und den Kürbis essen wir lieber auf, als ein Gesicht reinzuschnitzen. 

 

Bei unserem Treffen mit schrecklich netten Freunden sind wir auf allerlei verweste Gestalten getroffen: Eine halb-tote Krankenschwester, Spiderwoman, ein frisch aussehender Graf Dracula, ein mexikanischer Knochenmann,  .... und ein gutgelaunter, leicht angeschossener Che Guevara. Ob er sich noch an die Revolution erinnert?


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Über den Dächern der Stadt- Der glanzvolle Perlachturm

Gleich am dritten Tag nach meiner Ankunft bin ich mit Irene, einer sehr netten Bekannten, auf den Perlachturm gestiegen. Sie hat mir Augsburg von oben gezeigt: 

 

WOW, was für eine verzauberte Stadt!  Trotz der vielen, verwinkelten Gassen bewahrt sie die typisch deutsche Ordnung.

Mit nur einem Blick über die pittoreske Landschaft kann ich so viele Epochen direkt miterleben: Mittelalter, Renaissance, Neuzeit- Augsburg ist ein lebendiges Museum! Havanna ist zwar bunter, aber auch viel lauter und chaotischer. Und, Überraschung: Es gibt kaum Autos, nur Oldtimer. Obwohl, Oldtimer gibt es tatsächlich auch in Augsburg, aber unsere sind bunter und vor allem bei den Touristen sehr beliebt. Die verströmen einen nostalgischen 50ies Charme und verwandeln jeden Beifahrer zu Grace Kelly oder Clark Gable. 

Aber hier...hier gibt es so viele neue Autos! Vor allem sind sie leiser und stinken weniger. Die Straßen, geschwungen und verwinkelt, sind so glatt wie eine Pfirsichhaut, wir sagen dazu "piel de melocotón".  Ein ordentliches Chaos- das kann es nur in Deutschland geben! 

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Zwiebeln-Eine tränenreiche Delikatesse

Zwiebeln werden in Kuba zu langen Zöpfen geflochten und auf Fahrrädern, Rikschas oder Gemüsewagen durch die Straßen gefahren… hier werden sie zu „Kuchen“ verarbeitet…

 

Wir Kubaner lieben Zwiebeln, sie sind fester Bestandteil unserer legendären Soße Mojo oder auch Mojito, gemacht aus Öl, Knoblauch, Zwiebeln mit Oregano sowie Limetten- oder Bitterorangensaft.

Hier liebt man auch Zwiebeln und gerade "feiert" man sie richtig mit Zwiebelkuchen: Elsässisch oder schwäbisch?.... Hauptsache dazu einen echten Federweißer oder zwei.

 

Ich habe zum ersten Mal Zwiebelkuchen gemacht. Beim "Schnibbeln" mit Freunden probierten und diskutieren wir dann die besten Methoden um Tränen zu vermeiden: Taucherbrille, unter Wasser schneiden, Kaugummi kauen, Wasser im Mund spülen, Zwiebeln heiß abspülen, einfach ignorieren und durch…. Im Test war die Schwimmbrille und ein scharfes Messer. Wir Frauen gaben schlaue Tipps, die Männer waren mutige Testpersonen, das Ergebnis waren vereinzelte Tränen, ein verletzter Finger und zwei große Bleche leckerster Zwiebelkuchen... ein herrlich gemütlicher Herbstabend, an dem es nur draußen schon ziemlich früh dunkel wurde...

 


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Was „schießt“ denn da aus dem Boden….?

Die Deutschen lieben Pilze. So sehr, dass sie sie auch gerne mal selbst im Wald sammeln. „Schwammerl“ nennt man das hier in Bayern. Und man sagt: Wir gehen in die Pilze!

Beim Laufen im Wald habe ich schon ein paar Exemplare gesehen, auch in Kuba wachsen einige Arten von Pilzen, aber wir essen sie nicht, weil sie giftig sind. Oder ist nur noch keiner auf die Idee gekommen? 

Ich war sehr, sehr skeptisch, als ich gestern zum Steinpilz-Risotto eingeladen wurde, noch skeptischer, als mein Gastgeber mir erzählte, er habe die Pilze selbst im Wald gesammelt!

Diese komischen, weichen Dinger, die so drollig aus dem Boden schießen, sollen lecker sein? Ok, ich bin ja neugierig: Sie waren wirklich lecker und nach 24 Stunden kann ich es auch bestätigen: nicht giftig!. Ich werde meine Bedenken also zurücknehmen und ab sofort meinen kubanischen Freunden verkünden: Pilze sind köstlich. Im Risotto. Auf der Pizza. In der Soße. Mit Fleisch zu Reis, und Bohnen..Vamos a buscar  secas!Herrlich! 

 

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